Das Mysterium der einzelnen Socke

Fällt das ausser mir eigentlich sonst noch wem auf? Dass man immer wieder einzelne, gebrauchte Socken am Strassenrand rumliegen sieht?
 
Handschuhe, Schals, Regenschirme, OK – aber Socken??
 
Wie
kann das sein? Fällt Ihnen denn etwa versehentlich ab und zu die Socke
vom Fuss, während Sie durch die Stadt spazieren? Obwohl
Sie Schuhe tragen?
 
Oder
sehen Sie manchmal Leute vor sich gehen, die plötzlich
anhalten, laut fluchen, sich den rechten Schuh ausziehen, sich die
Socke vom Fuss reissen, und dieselbe zeternd ("Jetz hani gopfridstutz
eifach gnue vo dere huere Socke, tami") in die Gosse schmeissen? Und
dann erleichtert davonhumpeln?

Oder handelt es sich hier um die
Socken, die wir in der Wäsche verlieren, und die durch ein Loch im
Raum-Zeit-Kontinuum flutschen und dann irgendwo, irgendwann wieder
auftauchen?

Kann hier jemand Licht ins Dunkel bringen?

 
 
 
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4 Kommentare - “Das Mysterium der einzelnen Socke”

  1. lizzie Says:

    Sie sind offenbar auch schon mit dem Tamiflu angesteckt 😉 Die Socken werden im Übrigen von den Freimaurern an strategisch günstigen Orten ausgelegt. Warum müssen Sie sie schon selber fragen, die tun immer wahnsinnig geheimnisvoll.

  2. D Says:

    Ach, natürlich, die Freimaurer (d\’oh!), ich hätt\’s wissen müssen. Besten Dank für den Hinweis.

  3. Unknown Says:

    Nein, sehr verehrte, liebe Frau Xirah, leider liegen Sie völlig falsch. You\’re completely running riot, so to say.Also: Die Socken stammen alle von mir. Alle. Es kömmt eben mit konstanter Regelmässigkeit vor, dass sich am Ende eines Waschgangs eine ungerade Anzahl Socken in der Trommel meiner guten, alten Miele befindet. Da die Frau Miele jeweils bei solchen Vorkommnissen etwas weniger Strom zu verbrauchen scheint als üblich, gehe ich davon aus, dass diejenige Socke, die dazu führt, dass die Anzahl aller Socken ungerade ist, keine Socke ist, die zuviel von mir in die Trommel gesteckt worden ist, sondern eine, die sich Frau Miele – sozusagen par gourmandise – einverleibt hat, als Znüni oder so, zur Stärkung der Schwungkraft womöglich. Von "verlieren" kann also keine Rede sein. Und nun kömmt\’s: Was mache ich mit der jeweils überzähligen Socke? Warten bis auch sie einverleibt wird? So dumm ist Frau Miele nicht! Warten, bis eine andere halbwegs passende übrigbleibt? Modetechnisch ein no-go. Also: Rein in die Jackentasche, raus auf die Strasse, *schnellumdieeckeguck* und – schwups, da liegt sie. Und warum ich das tue, fragen Sie sich, Frau Xirah (und wohl auch Frau Magenta)? Tja, nicht weil ich einen Hänsel-und-Gretel-Komplex hätte, sondern schlicht und wahrlich ergreifend weil ich eben gerne der Menschheit Rätsel aufgebe. Auch aktiv. Endlich, endlich hat nun jemand den Faden aufgenommen und die Diskussion lanciert. Purpurnen Dank, Frau Magenta! Wenn Sie mittels Ihrem Zeit-Raum-Kontinuum zu mir springen könnten, würde ich Sie glatt umarmen. Können Sie aber (wohl) nicht, daher seien Sie versichert, dass ich es tun würde, wenn Sie\’s könnten. Selbst wenn Sie\’s nicht wollten. Und nun ist meine Mittagspause auch gut über die Runden gebracht, und ich breche hier ab. 🙂

  4. D Says:

    Auch dieser Beitrag ist herzlich verdankt, Herr Sherlock! Sie dürfen sich in der Tat als umarmt betrachten! Sie sind aber gopfridli schon überall mit Ihren Socken. Es ist schon fast unheimlich.Sie sind am Ende nicht doch Freimaurer?


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