Sedierende Sätze

Wer nur abends nach einem strengen Arbeitstag im Bett liest, kommt mit der Lektüre oft nicht wirklich vorwärts; das ist ja nichts Neues.

Dass ich nun aber schon an drei Abenden über dem wirklich tupfgenaugleichen Abschnitt meiner Bettlektüre eingeschlafen bin, finde ich doch etwas suspekt. Vielleicht liegt’s ja doch nicht nur an mir – vielleicht ist da irgendwas in diesem Abschnitt, eine unterschwellige Botschaft an mein Unterbewusstsein, jetzt doch endlich mal Schäfchen zählen zu gehen.

Dies ruft nach einer Ausweitung der Testreihe. Es folgt also der ominöse Abschnitt – aber Achtung, nicht lesen, falls Sie in Kürze ein Fahrzeug zu steuern oder Maschinerie zu bedienen gedenken:

«Se retenant de ne pas aller se jeter dans ses bras, Béa sautillait mentalement sur place en attendant Marc. Décidément, rien ne parvenait à lui déplaire chez cet homme. Elle avait beau chercher, elle ne trouvait pas.»

Djian, Philippe: Doggy bag, saison 1. Paris: Éditions Juillard, 2005; p. 103.

Gut, vielleicht liegt es auch nur an der seltsamen Fremdsprache.

Advertisements
Explore posts in the same categories: It's the arts

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: