Archive for the ‘Essen und Trinken’ category

Ziischtigsmusig greift zum Alkohol

24 März 2012

Manchmal ist jeder Tag ein Dienstag.

Öhm… In Gino veritas?

It’s very small and made of glass
and grossly over-advertised

They keep it on a higher shelf
the older and more pure it grows

Love is like a bottle of gin
but a bottle of gin is not like love

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If fruit had feet, where would it run to?

3 September 2007

Aus unserer beliebten Serie "Nahrungsmittel, die man nur schon deswegen lieben muss, weil sie so klasse heissen", Teil 26:

Aprikose-Apfel mit Schokofuss

Ich hatte ja geglaubt, mit der Brontosauruspflaume hätte die Lebensmittelgentechnologie wenigstens vorübergehend einen Entwicklungshöhepunkt erreicht, und wir hätten jetzt eine Weile Ruhe vor weiteren Frankensteinfrüchten.

Weit gefehlt.

Jetzt gibt’s nämlich den da hier:

Und, ja, ich hab ihn gegessen, und er war ganz okidoki. Nicht die geringste Käsenote auszumachen. Schon wahnsinnig, was die alles zustandebringen, heutzutage. Ts.

Die armen Schlümpfe

24 August 2007

Falls Sie sich je gefragt haben sollten (was ich nicht annehme), wieso ich nie bei einem von diesen lässigen Kochtopf-Events mitmache – es liegt also nicht nur an der schlechten Kamera:

Äh, ja. Es hätte eigentlich ein meringuierter Johannisbeerkuchen werden sollen. Frau Mitbewohnerin hat ihn dann (recht treffend, wie ich meine) identifiziert als "eine Armee Schlümpfe, die in einem Sumpf ertranken, so dass nur noch ihre Hüte rausschauten, wo sie dann von einem Feuersturm heimgesucht wurden."

Vielleicht sollte ich einen Anti-Kochtopf-Blog eröffnen, mit lauter schlechten Bildern von missratenen Kochversuchen. Wer macht mit?

Cholera!! Zum Mitnehmen oder hier Essen?

2 August 2007

Aus unserer beliebten Serie "Nahrungsmittel, die man nur schon deswegen lieben muss, weil sie so klasse heissen", Teil 25:

Gommer Cholera

Drauf gebracht hat mich heute dieser sümpatische Herr, und gekocht haben’s schon Hobbykoch Kurt oder der unsägliche Herr Mälzer.

Was Wunder, denn ein Rezept mit soviel Selbstvertrauen kommt einem nicht so schnell unter. Wo andere Menüs ihr klägliches Selbstbild aufzuwerten suchen, indem sie sich "Gschnätzlets Wunder" oder "Währschafter Brotauflauf" heissen, scheut diese lustige Walliser Speise den Vergleich selbst mit todbringenden Seuchen nicht. Bravo und Respekt, sage ich da.

(Wobei, wenn ich nur ein Brotauflauf wär, würde ich mir wahrscheinlich auch noch mindestens ein "währschaft" als Zusatz geben. Besser noch, ein "löblich".)

(Was, Sie wollen tatsächlich wissen, woher der Begriff stammt? … oder wie man es kocht?? Sie Langweiler!)

Smartasses galore

21 Februar 2007

Wie kommt es, dass, wenn ich versuche, Menüideen für gesellige DVD-Abende zu ergoogeln, weil ich langsam nicht mehr weiss, was man ausser Sandwiches und Pizza sonst noch so Praktisches vor dem Fernseher servieren könnte, nur lauter Hinweise darauf finde, dass es nicht gesund ist, vor dem Fernseher zu essen? Messiviumau, gopf!

(Und wie kommt es, dass ich diese Frage nicht ohne mindestens 7 Nebensätze formulieren kann?)

A moron’s guide to cheese

16 November 2006

Aus unserer beliebten Serie "Nahrungsmittel, die man nur schon deswegen lieben muss, weil sie so klasse heissen", Teil 24:

Moron

… oder genauer gesagt, "Moron bio du Jura", ein vortrefflicher, leicht gruyèrig schmeckender kleiner Käse, den ich heute im Quartiercoopladen erstanden habe.

Wenn Ihnen also demnächst Ihr anglophoner Gesprächspartner um die Ohren hauen sollte, Sie seien "a bl***ing moron", dann erheben Sie sich ohne zu zögern und rufen ihm aus voller Brust zu: "Sie können mich damit nicht beleidigen, Sie anglophoner Gesprächspartner, im Gegenteil – Sie schmeicheln mir, bezeichnen Sie mich doch als regionale, feine und geschmeidige Käsespezialität, aus bester Rohmilch gefertigt, mit mildwürzigem Aroma, bei den Swiss Cheese Awards 2006 mit dem Diplom ausgezeichnet und benannt nach dem von dichten Tannen- und Buchenwäldern gegürteten Mt. Moron im Berner Jura, dessen Gipfel ein anmutiger Turm des berühmten Architekten Mario Botta ziert* – darum, haben Sie Dank, verehrter anglophoner Gesprächspartner, haben Sie Dank!"

("Yeah, whatever, mate.")

* Und weil es einfach zu schön ist, möchte ich gerne eine Caption Competition zu folgendem Bild lancieren, das anlässlich der Eröffnung der Tour de Moron im Sommer 2004 geschossen worden ist:

Der doppelte Mario

Betrachtige über nes Tooschtbroot

5 Oktober 2006

Nach dem Toasted-Sandwich-Abend
Frau M: "Komm, nimm doch noch ein Pack Toastbrot mit."
Frau X: "Jää, wie lange kann man das aufbewahren?"
Frau M: "Ewig, sag ich dir, ewig."
Frau X: "Und was heisst das?"
Frau M: "Da schau… Zwei Wochen."
Frau X: "Ah. Ja dann."

Forever and 14 days